Schmerzen

Die Medizin unterscheidet zwischen akutem und chronischem Schmerz. Akuter Schmerz weist auf eine Gewebeschädigung hin. Er ist als wichtige biologische Warnfunktion zu verstehen, hält nur kurze Zeit an und klingt nach Beseitigung der Ursache wieder ab. Es ist daher sehr wichtig, die Schmerzen vor einer Hypnose-Behandlung medizinisch abklären zu lassen.

Von chronischem Schmerz spricht man, wenn der Schmerz länger als sechs Monate anhält oder immer wiederkehrt.

Ursache dafür können unheilbare Erkrankungen, wie beispielsweise ein bösartiger Tumor oder Rheuma sein. Oft besteht jedoch kein Zusammenhang mehr zwischen dem Schmerz und der Schädigung, bzw. der Erkrankung, die einst den Schmerz auslöste. Der Schmerz hat dann seine Warnfunktion verloren und ist zu einem eigenständigen Krankheitsbild geworden.

Rückenschmerzen sind die häufigste Form chronischer Schmerzen, gefolgt von Kopfschmerzen.

Durch die Schmerzen ist die Lebensqualität der Betroffenen und oft auch das der Angehörigen erheblich gestört.

Der Schmerz ist als Bote zu verstehen, der eine Nachricht überbringen will. Dabei warnt er nicht nur vor einer möglichen Gewebeschädigung sondern evtl. vor einer vielleicht unbewussten emotionalen Ursache.
Aus meiner Sicht ist es daher wenig sinnvoll, dem Schmerz nur medikamentös oder operativ zu begegnen.

Wie kann Hypnose helfen?
Die moderne Hypnosetherapie kann Schmerzpatienten häufig eine überaus effektive Möglichkeit bieten. Sie eignet sich sowohl für die Aufdeckung der emotionalen Ursachen des Schmerzes als auch zur Kontrolle des Schmerzes selbst. Die Schmerzkontrolle gehört sogar zu den ältesten Einsatzgebieten der Hypnose. So ist die Hypnosetherapie als klinische Technik zur Schmerzbehandlung auch gut dokumentiert. Die Wirkung basiert dabei auf zwei Faktoren:

1. Belastenden Emotionen können vom Schmerz gelöst werden
Wenn ein Mensch Schmerz verspürt, treten fast automatisch bestimmte Emotionen wie z.B. Angst vor dem Schmerz, Wut über den Schmerz oder auch Traurigkeit mit auf. Diese Emotionen können die Wahrnehmung des Schmerzes verstärken bzw. das Beibehalten der Schmerzwahrnehmung verlängern. In der Hypnotherapie können die den Schmerz begleitenden Emotionen bearbeitet und gelöst werden. Dadurch kann sich die Intensität des Schmerzes deutlich verringern.

2. Die Schmerzverarbeitung im Gehirn kann beeinflusst werden
Im Zustand hypnotischer Trance gelangt zwar die volle Schmerz-Information zur Gehirnrinde. Die Verarbeitung der Schmerzsignale kann jedoch so beeinflusst werden, dass die Schmerzwahrnehmung verändert oder ganz ausgeschaltet ist. Dadurch ist es beispielsweise möglich, dass selbst schwere chirurgische Eingriffe ohne Einsatz chemischer Unempfindlichkeitsmittel durchgeführt werden können.

Wann macht es Sinn das Warnsignal Schmerz suggestiv auszublenden?
Bei akuten Schmerzen wie beispielsweise während einer Geburt, einer Zahnbehandlung oder einer Operation, ist das Ausblenden von Schmerzen bedenkenlos möglich, sofern eine medizinische Versorgung gewährleistet ist.
Da chronischen Schmerzen mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit auf die Existenz eines ungelösten innerpsychischen Konflikts hinweisen, ist es sowohl viel sinn- als auch wirkungsvoller, sich diesem Konflikt zuzuwenden. Man könnte sagen, dass die Psyche ihren Schmerz via Körper zum Ausdruck bringt.
Eine grosse Bedeutung wird in meiner Hypnosetherapie auch dem „Sekundärgewinn“ beigemessen. Ein solcher verschafft dem Betroffenen – oft unbewusst – einen Vorteil, den er ohne den Schmerz nicht hätte. Diesen gilt es im Rahmen der Therapie aufzudecken und beizulegen.

Wie sicher ist ein Therapieerfolg?
Es wäre unseriös eine Heilung zu versprechen, da der Behandlungserfolg von zu vielen Faktoren abhängig ist.
Die Erfahrung zeigt jedoch, dass mit der von mir angewandten Hypnosetherapie überaus effiziente und oftmals faszinierend rasche Durchbrüche bewirkt werden können.

Erleben Sie, wie Sie wieder den von Ihnen gewünschten Spielraum im Leben mit Leichtigkeit einnehmen.

Achtung:
Als Hypnosetherapeut bin ich weder Arzt, Psychologe noch Heilpraktiker. Die von mir angebotene Hypnosetherapie versteht sich als unterstützende Massnahme. Sie ersetzt niemals die Versorgung durch die oben genannten Fachpersonen.

Ich stelle weder Diagnosen, noch verabreiche ich Medikamente und gebe auch keine Heilungsversprechen ab. Jeder Klient ist selbst für sich verantwortlich und sollte im Zweifelsfall die oben genannten Fachpersonen zu Rate ziehen. Auch das Absetzen von etwaigen Medikamenten fällt ausschliesslich in den Verantwortungsbereich des Klienten und wird von mir in keiner Form befürwortet oder abgelehnt.

Sollten Sie sich zur Zeit wegen irgend eines Leidens in medizinischer oder psychotherapeutischer Behandlung befinden, so unterbrechen Sie diese auf keinen Fall.

Näheres zum Ablauf einer Hypnose-Sitzung finden Sie hier:

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