Zuletzt fachlich geprüft:
September 2026
Raucherentwöhnung mit integrativer Hypnosetherapie in Rupperswil, Aargau
Ich möchte endlich aufhören zu rauchen.
Warum greife ich trotzdem immer wieder zur Zigarette?
Sie möchten wirklich aufhören – und trotzdem gibt es Momente, in denen die Zigarette plötzlich wieder wichtig wird.
Das Wichtigste in Kürze
Die wichtigsten Informationen zur Hypnosepraxis Meier in Aargau kompakt zusammengefasst
Rauchfrei ohne täglichen Kampf
Das Ziel ist nicht noch mehr Willenskraft – sondern dass die Zigarette ihre bisherige Bedeutung verliert.
Individuell statt Standardprogramm
Wir schauen darauf, was die Zigarette gerade für Sie so wichtig gemacht hat.
Über 2'000 Sitzungen Erfahrung
Erfahrung hilft, schneller zum entscheidenden Punkt zu kommen.
Meist 1–2 Sitzungen
Nach meiner Erfahrung reichen bei der Raucherentwöhnung meistens ein bis zwei Sitzungen.
Keine Therapiepakete
Weitere Sitzungen nur, wenn sie wirklich sinnvoll sind.
Kostenloses Vorgespräch
20–30 Minuten kostenlos und unverbindlich in Rupperswil, Aargau.
Warum reicht der feste Entschluss allein oft nicht?
Genau das ist für viele Menschen so schwer nachzuvollziehen:
Der Entschluss aufzuhören war echt.
Sie wollten nicht „eigentlich irgendwann“ aufhören.
Sie hatten sich entschieden.
Und vielleicht waren Sie sogar für längere Zeit rauchfrei.
Wie kann es sein, dass sich die Zigarette selbst nach so langer Zeit plötzlich wieder so wichtig anfühlt?
Eine naheliegende Erklärung lautet:
„Mir fehlt einfach die nötige Willenskraft.“
Doch meine Erfahrung aus über 2’000 Sitzungen zur Raucherentwöhnung spricht häufig gegen diese Erklärung.
Viele Menschen, die zu mir kommen, sind keineswegs willensschwach.
Sie übernehmen Verantwortung.
Sie treffen schwierige Entscheidungen.
Sie kümmern sich um ihre Familie.
Sie meistern berufliche Herausforderungen.
Und ausgerechnet beim Rauchen fragen sie sich:
„Warum schaffe ich das nicht?“
Vielleicht fehlt Ihnen also gar nicht die nötige Willenskraft.
Vielleicht erklärt Willenskraft einfach nicht vollständig, warum die Zigarette in bestimmten Momenten wieder so wichtig werden kann.
Und ist es dann einfach das Nikotin?
Eine zweite naheliegende Erklärung lautet:
„Es ist eben das Nikotin.“
Natürlich spielt Nikotin eine wichtige Rolle.
Nikotin macht abhängig.
Und auch körperliche Entzugserscheinungen können das Aufhören erschweren.
Trotzdem erlebe ich in meiner Praxis immer wieder Situationen, die sich allein damit nur schwer erklären lassen.
Manche Menschen schaffen es, mehrere Wochen oder Monate nicht zu rauchen.
Andere sogar mehrere Jahre.
Oder während einer ganzen Schwangerschaft.
Und trotzdem kann irgendwann plötzlich wieder dieser Impuls auftauchen:
„Jetzt eine Zigarette.“
Vielleicht nach einem Streit.
Bei grossem Stress.
Unter Einfluss von Alkohol.
Oder beim Zusammensitzen mit anderen Rauchern.
Mich interessiert in meiner therapeutischen Arbeit deshalb besonders der Teil des Problems, den die Nikotinabhängigkeit allein nicht erklärt.
Warum wird die Zigarette ausgerechnet in solchen Momenten wieder wichtig?
Was gibt sie Ihnen in diesem Moment?
Warum die Zigarette oft mehr ist als nur Nikotin und Gewohnheit
Wenn ich neue Klientinnen und Klienten frage:
„Was gibt Ihnen die Zigarette?“
lautet die spontane Antwort fast immer:
„Gar nichts.“
Das ist völlig verständlich.
Schliesslich kostet Rauchen Geld, schadet der Gesundheit – und Sie wären vermutlich nicht auf dieser Seite, wenn Sie nicht aufhören möchten.
Und trotzdem wird die Zigarette in bestimmten Momenten plötzlich wieder wichtig.
Genau das finde ich interessant.
Vielleicht lohnt es sich deshalb, weniger auf die Zigarette selbst zu schauen – und mehr auf den Moment, in dem der Wunsch danach entsteht.
Was fehlt Ihnen in diesem Moment wirklich?
Ist es tatsächlich die Zigarette?
Oder fehlen vielleicht Ruhe, Entspannung, Trost, eine Pause, das Gefühl dazuzugehören …
… oder etwas ganz anderes?
In meiner Praxis erlebe ich immer wieder, dass die Zigarette häufig nicht das ist, was der Mensch eigentlich braucht.
Sie ist vielmehr zu einem vertrauten Weg geworden, sich für einen kurzen Moment etwas zu geben, das gerade fehlt.
Und genau das möchte ich gemeinsam mit Ihnen herausfinden:
Welche Aufgabe hat die Zigarette in Ihrem Leben übernommen?
Genau dort setzt meine integrative Hypnosetherapie an
Wenn die Zigarette in Ihrem Leben eine bestimmte Aufgabe übernommen hat, reicht es möglicherweise nicht, sie einfach nur loswerden zu wollen.
Deshalb interessiert mich nicht zuerst:
„Wie bringen wir Sie möglichst schnell vom Rauchen weg?“
Sondern:
„Was macht das Aufhören gerade für Sie so schwierig?“
Die Antwort darauf ist bei jedem Menschen anders.
Vielleicht wird die Zigarette besonders wichtig, wenn Sie unter Druck stehen.
Wenn Sie zur Ruhe kommen möchten.
Wenn Ihnen etwas fehlt.
Oder in einer Situation, die mit etwas ganz anderem verbunden ist.
Gemeinsam schauen wir deshalb darauf, was Ihnen die Zigarette in diesen Momenten bisher gegeben hat – und warum gerade sie zu einem so vertrauten Weg geworden ist.
Meine integrative Hypnosetherapie verbindet Hypnose mit Elementen der systemischen Therapie und der kognitiven Verhaltenstherapie.
Hypnose ist dabei nicht die Therapie an sich, sondern ein Werkzeug innerhalb meiner therapeutischen Arbeit.
In Hypnose richtet sich die Aufmerksamkeit stärker nach innen. Gedanken, Gefühle, Erinnerungen oder innere Bilder können dadurch leichter zugänglich werden – und manchmal wird deutlicher, weshalb die Zigarette in bestimmten Situationen eine ganz bestimmte Bedeutung bekommen hat.
Dabei geht es nicht darum, Ihre ganze Vergangenheit aufzuarbeiten oder unbedingt „die eine Ursache“ finden zu müssen.
Entscheidend ist, dass wir herausfinden, was die Zigarette für Sie bisher so wichtig gemacht hat – und was sich verändern müsste, damit Sie sie dafür nicht mehr brauchen.
Ich werde Ihnen deshalb auch nicht einfach suggerieren:
„Ich brauche keine Zigaretten mehr.“
oder:
„Rauchen ist mir völlig egal.“
Denn dass Sie aufhören möchten, wissen Sie vermutlich längst.
Mein Ziel ist nicht, Ihnen einfach die Zigarette wegzunehmen.
Sondern dass Sie das, was Ihnen die Zigarette bisher gegeben hat, auch ohne Zigarette erleben können.
Und dass die Zigarette dadurch immer mehr von ihrer bisherigen Bedeutung verliert.
Woran Menschen merken, dass sich etwas verändert
Viele Menschen stellen sich eine Raucherentwöhnung zunächst so vor:
„Ich möchte zwar immer noch eine Zigarette – aber ich schaffe es jetzt, nicht mehr zu rauchen.“
Das wäre mir als therapeutisches Ziel zu wenig.
Denn dann würde der tägliche Kampf gegen die Zigarette einfach weitergehen.
In meiner Arbeit erlebe ich Veränderung häufig anders.
Ehemalige Raucherinnen und Raucher erzählen mir beispielsweise:
„Ich dachte danach kaum noch ans Rauchen.“
Oder:
„Ich habe das Rauchen teilweise einfach vergessen.“
Eine Klientin erzählte mir später, dass sie mit ihren rauchenden Arbeitskollegen beim Kaffee sass und plötzlich dachte:
„Die tun mir irgendwie leid, weil sie jetzt noch rauchen müssen.“
Andere beschreiben es so:
„Es fühlt sich gar nicht wie Verzichten an.“
Oder stellen überrascht fest:
„Mich stört inzwischen selbst der Rauch von anderen.“
Natürlich erlebt nicht jeder Mensch die Veränderung auf dieselbe Weise.
Aber genau darum geht es mir:
Rauchfrei zu sein soll sich möglichst nicht wie ein täglicher Kampf gegen die nächste Zigarette anfühlen.
Der Kaffee darf wieder einfach Kaffee sein.
Eine Pause einfach eine Pause.
Und auch Stress soll nicht automatisch bedeuten:
„Jetzt brauche ich eine Zigarette.“
Mein Ziel ist, dass Sie das, was Ihnen die Zigarette bisher gegeben hat, auch ohne Zigarette erleben können.
Und dass sich Nichtrauchen dadurch immer weniger wie Verzicht – sondern immer mehr wie Freiheit anfühlen kann.
Eine Watson-Journalistin macht den Selbstversuch
Watson-Journalistin Hanna Dedial hat eine Raucherentwöhnung bei mir selbst ausprobiert und ihre Hypnosesitzung journalistisch begleitet.
Besonders überrascht war sie davon, dass es nicht darum ging, ihr die Zigarette einfach „wegzusuggerieren“ oder sie willensstärker zu machen. Stattdessen beschäftigte sie sich während der Sitzung damit, was ihr die Zigarette eigentlich gegeben hatte und welche Gefühle damit verbunden waren.
Drei Wochen später berichtete sie bei Watson, dass sie seit drei Wochen nicht mehr geraucht hatte.
Im Video können Sie miterleben, wie Hanna Dedial ihre Raucherentwöhnung bei mir erlebt hat.
Den vollständigen Bericht bei Watson lesen
(Das Video zeigt die persönliche Erfahrung einer einzelnen Person. Daraus lässt sich selbstverständlich nicht ableiten, wie eine Raucherentwöhnung bei anderen Menschen verläuft.)
Erfahrungen ehemaliger Klientinnen und Klienten
Was sich nach einer Raucherentwöhnung verändern kann, beschreiben manchmal diejenigen am besten, die diesen Schritt selbst gegangen sind.
★★★★★
„Nach 50 Jahren zur Nichtraucherin“
Eine Klientin berichtet, dass sie nach 50 Jahren Rauchen mit meiner Unterstützung zur Nichtraucherin wurde. Besonders hervor hebt sie dabei die fachliche und authentische Begleitung.
Anonym · ProvenExpert · Juni 2026
★★★★★
„Ich habe nach einer Sitzung nie mehr geraucht!“
«Babs» beschreibt meine Arbeitsweise als professionell und hebt hervor, wie schnell eine vertrauensvolle Atmosphäre entstand. Nach ihrer Aussage hat sie nach dieser einen Sitzung nicht mehr geraucht.
Babs · ProvenExpert · Dezember 2024
★★★★★
„Während der ganzen Sitzung fühlte ich mich gut aufgehoben.“
Diese Klientin kam zwar wegen eines anderen Anliegens zu mir, ihre Rückmeldung beschreibt aber sehr gut etwas, das gerade vor einer ersten Hypnosesitzung wichtig sein kann: Sie erlebte das ausführliche Vorgespräch, meinen Umgang und die gesamte Sitzung als kompetent, respektvoll und einfühlsam.
L.F. · ProvenExpert · Februar 2026
4,97 von 5 Sternen
112 Bewertungen auf ProvenExpert und weiteren Bewertungsquellen
Alle Bewertungen auf ProvenExpert ansehen
Erfahrungsberichte geben persönliche Erfahrungen einzelner Klientinnen und Klienten wieder. Ergebnisse können individuell unterschiedlich sein.
Vielleicht muss Nichtrauchen nicht bedeuten, jeden Tag verzichten zu müssen.
Sie möchten aufhören. Wahrscheinlich schon länger.
Und vielleicht haben Sie bisher vor allem versucht, die Zigarette wegzulassen – ohne zu verändern, was sie in bestimmten Momenten so wichtig gemacht hat.
Wenn wir genau dort ansetzen, kann sich möglicherweise mehr verändern als nur Ihr Verhalten.
Denn das Ziel ist nicht, dass Sie künftig jeden Tag stark bleiben müssen.
Sondern dass die Zigarette immer mehr von ihrer bisherigen Bedeutung verliert.
Vielleicht darf sich Nichtrauchen diesmal weniger wie Verzicht – und mehr wie Freiheit anfühlen.
Was erwartet Sie in der ersten Sitzung?
Die erste Sitzung beginnt bei mir nicht einfach mit Hypnose.
Zuerst nehmen wir uns 20 – 30 Minuten Zeit für ein kostenloses und unverbindliches Vorgespräch.
Dabei sprechen wir darüber, weshalb Sie aufhören möchten, was Sie sich von der Sitzung wünschen und welche Fragen oder Bedenken Sie mitbringen.
Ich erkläre Ihnen verständlich, wie ich arbeite, was Hypnose dabei leisten kann – und was nicht.
Erst danach entscheiden Sie in Ruhe, ob dieser Weg für Sie passt und wir mit der therapeutischen Sitzung beginnen.
Dann schauen wir gemeinsam genauer hin:
Wann wird die Zigarette für Sie besonders wichtig?
Was gibt sie Ihnen in diesen Momenten?
Und was könnte dazu beigetragen haben, dass gerade die Zigarette diese Aufgabe übernommen hat?
Sie müssen die Antworten darauf übrigens nicht bereits kennen. Genau dafür ist die Sitzung da.
Im Laufe der Sitzung wird häufig deutlicher, warum das Aufhören bisher gerade in bestimmten Situationen so schwierig war – und wo wir ansetzen können.
Zum Ende richten wir den Blick bewusst nach vorne und prüfen ganz konkret typische Situationen aus Ihrem Alltag:
Der Kaffee am Morgen.
Eine Pause.
Stress.
Das Zusammensein mit anderen Rauchern.
Wie fühlt sich die Vorstellung dieser Situationen an, wenn Sie die Zigarette nicht mehr brauchen?
Im abschliessenden Nachgespräch besprechen wir gemeinsam, was sich gezeigt hat und ob eine weitere Sitzung sinnvoll ist.
Wie viele Sitzungen brauche ich?
Diese sehr nachvollziehbare Frage wird mir sehr häufig gestellt.
Viele möchten wissen, ob eine Sitzung tatsächlich ausreichen kann.
Andere möchten vor allem einschätzen können, worauf sie sich zeitlich und finanziell einlassen.
Für eine Raucherentwöhnung reichen nach meiner Erfahrung meistens ein bis zwei Sitzungen.
Viele Menschen hören bereits nach der ersten Sitzung mit dem Rauchen auf.
Bei anderen ist eine zweite Sitzung sinnvoll.
Und manchmal braucht es auch etwas mehr.
Wie viele Sitzungen Sie persönlich benötigen, kann ich Ihnen vor der ersten Sitzung deshalb nicht seriös versprechen.
Nach der ersten Sitzung schauen wir gemeinsam:
Was hat sich verändert?
Gibt es noch Situationen, in denen die Zigarette wichtig ist?
Und gibt es noch etwas, bei dem eine weitere Sitzung für Sie sinnvoll wäre?
Wenn ich Ihnen eine zweite Sitzung empfehle, sage ich Ihnen auch, warum.
Sie buchen bei mir kein Therapiepaket und verpflichten sich zu keiner bestimmten Anzahl Sitzungen.
Mein Ziel ist nicht, Sie möglichst lange zu begleiten.
Mein Ziel ist, dass Sie mich möglichst bald nicht mehr brauchen.
Erfahrung hilft, schneller zum entscheidenden Punkt zu kommen
Inzwischen habe ich mehr als 7’000 therapeutische Sitzungen begleitet – davon über 2’000 Sitzungen zur Raucherentwöhnung.
Dabei habe ich sehr unterschiedliche Muster kennengelernt, die dazu beitragen können, dass Menschen an der Zigarette festhalten.
Diese Erfahrung hilft mir, schneller zu erkennen, wo es sich lohnt, genauer hinzuschauen.
Das kann uns enorm helfen, gezielter herauszufinden, was Ihnen bisher im Weg stand – und Veränderung effizienter zu gestalten.
Was sagt die Forschung?
Die wissenschaftliche Studienlage zur Raucherentwöhnung mit Hypnose ist nicht eindeutig.
Ein wichtiger Grund dafür: Es gibt nicht die eine standardisierte Hypnosebehandlung. Verschiedene Therapeutinnen und Therapeuten arbeiten sehr unterschiedlich – von einfachen Suggestionen bis zu umfassenderen therapeutischen Konzepten.
Das macht es entsprechend schwierig, die Ergebnisse verschiedener Studien direkt miteinander zu vergleichen.
Besonders interessant finde ich deshalb das Tübinger Programm zur hypnotherapeutischen Raucherentwöhnung von Cornelie Schweizer und Dirk Revenstorf.
Dort wurde mit einer Arbeitsweise gearbeitet, die in wichtigen Punkten Gemeinsamkeiten mit meiner eigenen Arbeitsweise hat: Hypnose wurde nicht isoliert eingesetzt, sondern in ein umfassenderes therapeutisches Vorgehen eingebettet.
Die Ergebnisse waren ermutigend und liefern Hinweise darauf, dass ein solcher kombinierter Ansatz Menschen beim Rauchstopp unterstützen kann.
Das bedeutet jedoch nicht, dass damit meine eigene Arbeitsweise wissenschaftlich untersucht oder ihre Wirksamkeit belegt ist.
Quellen
[1] Barnes et al. (2019): Hypnotherapy for smoking cessation – Cochrane Review
Cochrane-Review öffnen
[2] Ekanayake & Elkins (2025): Systematic Review on Hypnotherapy and Smoking Cessation
Studie bei PubMed öffnen
[3] Schweizer & Revenstorf (2008): Raucher-Entwöhnung mit Hypnotherapie
Tübinger Studie öffnen
Forschungsstand geprüft: August 2026
Über Stefan Meier
Ich bin Stefan Meier, dipl. Hypnosetherapeut ezc. Seit 2012 begleite ich Menschen in meiner Praxis in Rupperswil, Aargau.
In meiner Arbeit ist mir wichtig, nicht einfach ein Standardprogramm anzuwenden, sondern gemeinsam herauszufinden, was ein Verhalten gerade für diesen Menschen so wichtig gemacht hat.
Hypnose ist für mich dabei kein Mittel, um jemandem etwas „einzuprogrammieren“, sondern ein Werkzeug innerhalb meiner therapeutischen Arbeit.
Mir ist wichtig, dass Sie verstehen, was wir tun und warum – und dass jede Sitzung einen klaren therapeutischen Zweck hat.
Was kostet eine Raucherentwöhnung?
Das 20 – 30-minütige Vorgespräch ist kostenlos und unverbindlich.
Erst danach entscheiden Sie, ob Sie mit der eigentlichen Sitzung beginnen möchten.
Die Erstsitzung kostet CHF 370.–.
Sollte eine weitere Sitzung sinnvoll sein, kostet diese CHF 220.–.
Sie buchen kein Paket und verpflichten sich zu keiner bestimmten Anzahl Sitzungen.
Für eine Raucherentwöhnung reichen nach meiner Erfahrung meistens ein bis zwei Sitzungen.
FAQ
Häufige Fragen zu meiner Arbeit bei der Raucherentwöhnung
Nicht zwangsläufig. Eine gewisse Gewichtszunahme nach dem Rauchstopp kommt allerdings häufig vor und kann verschiedene körperliche und verhaltensbezogene Gründe haben.
In meiner Praxis beobachte ich zusätzlich:
Manche Menschen schaffen es, allein mit viel Willenskraft nicht mehr zu rauchen – und merken später, dass sie sich über das Essen etwas von dem geben, was ihnen vorher die Zigarette gegeben hat.
Statt zur Zigarette greifen sie dann vielleicht häufiger zu einem Stück Schokolade.
Die Zigarette ist zwar weg – das Bedürfnis dahinter möglicherweise noch nicht.
Man könnte dabei von einer Art Suchtverlagerung sprechen. Das bedeutet nicht, dass dies bei jedem Menschen geschieht oder dass daraus automatisch eine neue Sucht entsteht.
Genau deshalb ist mir wichtig, bei der Raucherentwöhnung nicht nur die Zigarette wegzunehmen, sondern auch zu schauen, welche Aufgabe sie bisher übernommen hat.
Das kann vorkommen – und bedeutet nicht automatisch, dass die Sitzung „nicht funktioniert“ hat.
Entscheidend ist für mich vielmehr:
Wann entsteht dieser Wunsch noch?
Ist es beim Kaffee?
Unter Stress?
Beim Alkohol?
Oder in einer ganz bestimmten Situation?
Denn genau darin kann ein wichtiger Hinweis liegen, was die Zigarette dort noch immer für Sie bedeutet.
Manchmal hat sich nach der ersten Sitzung bereits sehr viel verändert, aber in einzelnen Situationen bleibt noch etwas bestehen.
Dann können wir in einer weiteren Sitzung genau dort ansetzen.
Sie müssen also nicht beweisen, dass Sie nach der ersten Sitzung nie wieder einen Gedanken ans Rauchen haben.
Viel wichtiger ist, ob sich Ihr Verhältnis zur Zigarette verändert hat – und was gegebenenfalls noch fehlt, damit Sie sie wirklich loslassen können.
Ja.
Hypnose kann Ihnen keinen Wunsch einpflanzen, den Sie selbst überhaupt nicht haben.
Wenn Sie eigentlich gerne weiterrauchen möchten und nur kommen, weil Ihr Partner, Ihre Familie oder Ihr Arzt Sie geschickt hat, sind das keine besonders guten Voraussetzungen.
Dabei müssen Sie sich aber auch nicht zu 100 Prozent sicher fühlen.
Viele Menschen erleben einen inneren Widerspruch:
„Ich möchte endlich rauchfrei sein – und gleichzeitig möchte ich gerade jetzt meine Zigarette nicht hergeben.“
Genau dieser Widerspruch ist nichts Ungewöhnliches.
Entscheidend ist für mich, dass es einen echten Teil in Ihnen gibt, der sagt:
„Ich möchte aufhören.“
Mit dem können wir arbeiten.
Ja, auch starke und langjährige Raucher können erfolgreich mit dem Rauchen aufhören.
Meine Erfahrung zeigt mir immer wieder:
Die Anzahl der Jahre oder der täglich gerauchten Zigaretten allein entscheidet noch nicht darüber, wie schwer es einem Menschen fällt, die Zigarette loszulassen.
Jemand kann zwanzig Zigaretten am Tag rauchen und relativ leicht aufhören.
Ein anderer raucht vielleicht nur fünf oder sechs – und erlebt genau diese wenigen Zigaretten als enorm wichtig.
Für meine Arbeit ist deshalb eine andere Frage mindestens genauso entscheidend:
„Was macht die Zigarette gerade für Sie so wichtig?“
Und genau das schauen wir uns gemeinsam an.
Ja.
Wenn Ihnen Nikotinpflaster, Nikotinkaugummis oder Medikamente zur Raucherentwöhnung dabei helfen, Ihr Ziel zu erreichen, steht das meiner Arbeit grundsätzlich nicht im Weg.
Dazu können beispielsweise auch Wirkstoffe wie Cytisin (z.B. Desmoxan) oder Vareniclin (z.B. Sevrax) gehören.
Mir ist wichtig, dass Sie den Weg wählen, der für Sie hilfreich ist.
Meine therapeutische Arbeit richtet sich ohnehin vor allem auf eine andere Frage:
Was macht die Zigarette – unabhängig vom Nikotin – gerade für Sie so wichtig?
Ob Sie dabei zusätzlich Nikotinersatz oder ein geeignetes Medikament verwenden, ändert an dieser Frage nichts.
Bei Medikamenten besprechen Sie Anwendung, Eignung und mögliche Risiken bitte mit Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke.
Bei einer klassischen Rauchstopp-Hypnose wird häufig vor allem mit Suggestionen gearbeitet.
Zum Beispiel mit Aussagen wie:
„Zigaretten sind Ihnen egal.“
oder:
„Sie haben kein Verlangen mehr zu rauchen.“
Das kann für manche Menschen hilfreich sein.
Meine Arbeitsweise setzt zusätzlich an einem anderen Punkt an.
Ich möchte nicht, dass das Nichtrauchen für Sie auch nach der Sitzung ein ständiger Kampf bleibt.
Mein Ziel ist, dass Sie das, was Ihnen die Zigarette bisher gegeben hat, auch ohne Zigarette erleben können.
Deshalb verbinde ich Hypnose mit Elementen der kognitiven Verhaltenstherapie und der systemischen Therapie.
Gemeinsam schauen wir, welche Aufgabe die Zigarette bisher übernommen hat – und was sich verändern müsste, damit Sie sie dafür nicht mehr brauchen.
Dann sind Sie damit keineswegs ungewöhnlich.
Viele Menschen, die zu mir kommen, haben bereits mehrere Rauchstopp-Versuche hinter sich.
Manche waren nur wenige Tage rauchfrei.
Andere Wochen, Monate oder sogar Jahre.
Für mich sind diese früheren Versuche aber kein Beweis dafür, dass Sie es nicht schaffen können.
Im Gegenteil: Sie können uns wertvolle Hinweise geben.
Wann hat es gut funktioniert?
Wann wurde die Zigarette plötzlich wieder wichtig?
Was war in diesem Moment anders?
Und was hat Ihnen damals möglicherweise gefehlt?
Ein früherer Rückfall ist für mich deshalb nicht einfach ein Scheitern – sondern kann uns zeigen, wo wir diesmal genauer ansetzen sollten.
Körperliche Entzugserscheinungen können nach dem Rauchstopp auftreten.
Meist sind sie in den ersten Tagen am stärksten und lassen danach zunehmend nach.
Wie stark sie ausfallen, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.
Interessant finde ich dabei noch etwas anderes:
Nicht jede Unruhe, Anspannung oder Gereiztheit nach dem Rauchstopp muss mit dem Nikotinentzug zusammenhängen.
Viele Menschen haben die Zigarette über viele Jahre gerade dann benutzt, wenn sie angespannt, gestresst oder innerlich unruhig waren.
Deshalb interessiert mich auch hier:
Was hat die Zigarette für Sie bisher reguliert – und was brauchen Sie, damit Sie diese Wirkung nicht mehr über das Rauchen herstellen müssen?
Ja.
Hypnose bedeutet nicht, dass Sie bewusstlos sind oder die Kontrolle über sich abgeben.
Sie können während der Sitzung sprechen, sich bewegen und jederzeit sagen, wenn Ihnen etwas nicht entspricht. Auch wissenschaftlich bzw. klinisch wird Hypnose nicht als „Fremdsteuerung“ verstanden; Menschen behalten ihre Entscheidungen und Handlungskontrolle.
Sie entscheiden während der gesamten Sitzung selbst, worauf Sie sich einlassen möchten.
Die allermeisten Menschen können Hypnose erleben.
Und aus meiner eigenen Erfahrung kann ich Sie zusätzlich beruhigen: In über 7’000 begleiteten Sitzungen war die Frage, ob jemand überhaupt hypnotisierbar ist, bislang noch nie ein praktisches Problem.
Für meine Arbeit bedeutet Hypnose vor allem, dass sich Ihre Aufmerksamkeit stärker nach innen richtet: auf Gedanken, Gefühle, Erinnerungen oder innere Bilder.
Dieser Zustand ist für die meisten Menschen gar nicht so ungewöhnlich, wie sie vorher vermuten. Viele erleben die Hypnose selbst deshalb als überraschend unspektakulär.
Wenn Sie sich beispielsweise eine Situation vorstellen, sich an ein Erlebnis erinnern oder Ihre Aufmerksamkeit bewusst auf etwas richten können, bringen Sie bereits sehr gute Voraussetzungen für meine Arbeit mit Hypnose mit.
Für die Wirksamkeit meiner integrativen Hypnosetherapie müssen Sie übrigens keine besonders tiefe Trance erreichen.
Entscheidend ist vielmehr, was Sie während der Sitzung erleben, erkennen und verändern können.
Nein.
Sie müssen nicht bereits rauchfrei zu mir kommen.
Sie kommen schliesslich zu mir, weil Sie mit dem Rauchen aufhören möchten.
Sie müssen also nicht erst beweisen, dass Sie es bereits alleine schaffen.
Für mich ist viel wichtiger, dass der Wunsch aufzuhören wirklich von Ihnen selbst kommt.
Alles Weitere besprechen wir gemeinsam im Vorgespräch.
Vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die Zigarette wirklich loszulassen.
Vielleicht haben Sie schon oft versucht aufzuhören.
Vielleicht waren Sie sogar schon eine Zeit lang rauchfrei – und irgendwann wurde die Zigarette trotzdem wieder wichtig.
Ihre bisherigen Versuche beweisen nicht, dass Sie zu wenig Willenskraft haben.
Vielleicht haben Sie bisher einfach noch nicht an dem Punkt angesetzt, der für Sie wirklich entscheidend ist.
Und genau darin liegt auch Hoffnung.
Denn wenn wir herausfinden, was Ihnen die Zigarette bisher gegeben hat, muss Nichtrauchen nicht zwangsläufig ein ständiger Kampf bleiben.
Vielleicht darf es sich diesmal wirklich nach Freiheit anfühlen.
Wenn Sie merken, dass Sie die Zigarette wirklich loslassen möchten, vereinbaren Sie jetzt einen Termin. Das Vorgespräch ist kostenlos und unverbindlich.
