Ich vertraue meinem Partner eigentlich.
Warum kann ich trotzdem nicht aufhören, mir Gedanken zu machen und zu kontrollieren?
Sie vertrauen Ihrem Partner grundsätzlich – und trotzdem reagiert Ihr Gefühl immer wieder mit Unruhe, Wut oder dem Drang zu kontrollieren.
Das Wichtigste in Kürze
Die wichtigsten Informationen zu meiner Arbeit bei Eifersucht kompakt zusammengefasst:
Mehr Ruhe statt Kontrolle
Das Ziel ist nicht noch mehr Selbstbeherrschung – sondern dass die Eifersucht ihre bisherige Macht verliert.
Nicht jede Eifersucht ist unbegründet
Wir klären zuerst, ob es tatsächlich Gründe für Ihr Misstrauen gibt.
Über 7'000 Sitzungen Erfahrung
Erfahrung hilft, schneller zum entscheidenden Punkt zu kommen.
Ihr Partner muss nicht dabei sein
Wir arbeiten mit Ihrem Erleben – und dadurch kann sich auch die Dynamik in Ihrer Beziehung verändern.
Meist 2–3 Sitzungen
Nach meiner Erfahrung ist es sinnvoll, sich zunächst auf etwa zwei bis drei Sitzungen einzustellen.
Kostenloses Vorgespräch
20–30 Minuten kostenlos und unverbindlich – erst danach entscheiden Sie, ob es für Sie passt.
Warum reicht es nicht, sich einfach vorzunehmen, weniger eifersüchtig zu sein?
Vielleicht haben Sie sich schon oft vorgenommen:
„Ich frage diesmal nicht nach.“
„Ich schaue nicht aufs Handy.“
„Ich fange deswegen keinen Streit mehr an.“
Und vielleicht meinen Sie das in diesem Moment auch vollkommen ernst.
Doch dann passiert etwas.
Ihr Partner kommt später nach Hause. Eine Nachricht erscheint auf dem Display. Jemand schaut ihn oder sie länger an. Oder Sie erfahren etwas, das Sie nicht erwartet haben.
Und plötzlich ist die Eifersucht wieder da.
Vielleicht als innere Unruhe. Als Druck in der Brust. Als Wut. Als Gedanken, die sich kaum noch stoppen lassen. Und auf einmal fühlt es sich wieder dringend an, nachzufragen, zu kontrollieren oder Gewissheit zu bekommen.
Genau dieser Widerspruch begegnet mir in meiner Praxis immer wieder:
Mit dem Verstand wissen Sie vielleicht längst, dass Sie Ihrem Partner vertrauen möchten. Ihr Gefühl reagiert trotzdem, als müsste es Sie vor etwas schützen.
Das bedeutet nicht automatisch, dass Ihre Eifersucht unbegründet ist. Deshalb interessiert mich zunächst immer:
Gibt es tatsächlich einen Grund, Ihrem Partner zu misstrauen?
Wenn ja, sollten wir Ihre Unsicherheit nicht einfach „wegtherapieren“.
Wenn Sie Ihrem Partner aber grundsätzlich vertrauen und trotzdem immer wieder in Alarm geraten, stellt sich eine andere Frage:
Warum fühlt sich eine Situation für Sie so bedrohlich an, obwohl Ihr Verstand sie ganz anders beurteilt?
Genau dort können wir ansetzen.
Vielleicht geht es in diesem Moment um mehr als nur Ihren Partner
Wenn Eifersucht entsteht, scheint der Auslöser meistens ganz klar im Hier und Jetzt zu liegen.
Eine Nachricht.
Ein Blick.
Ein später Feierabend.
Eine Person, von der Sie glauben, dass sie Ihrem Partner gefallen könnte.
Und trotzdem kann sich das Gefühl manchmal viel stärker anfühlen, als Sie es angesichts der Situation selbst nachvollziehen können.
Dann lohnt sich eine andere Frage:
Kennen Sie dieses Gefühl vielleicht schon viel länger als diese Beziehung?
In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, dass Menschen beim genaueren Hinspüren auf ein Gefühl stossen, das ihnen überraschend vertraut vorkommt.
Zum Beispiel,
nicht wichtig zu sein.
übersehen zu werden.
ersetzt zu werden.
allein zu bleiben.
Bei manchen Menschen zeigt sich darin auch eine starke Verlustangst.
Solche Gefühle können bereits aus sehr frühen Erfahrungen vertraut sein – beispielsweise weil plötzlich ein Geschwister viel Aufmerksamkeit bekam, weil sie sich gegenüber einem Bruder oder einer Schwester zurückgesetzt fühlten oder weil sie sich bei einem Elternteil wenig sicher, gesehen oder wichtig gefühlt haben.
Das bedeutet nicht, dass hinter jeder Eifersucht eine bestimmte Kindheitserfahrung stecken muss.
Vereinfacht gesprochen kann unser Gefühlsgedächtnis aus früheren Erfahrungen etwas lernen, das unser heutiger Verstand längst ganz anders beurteilt.
Vielleicht wissen Sie heute:
„Mein Partner liebt mich. Ich vertraue ihm.“
Und trotzdem ist auf Ihrer inneren Landkarte noch etwas anderes eingezeichnet:
„Wenn jemand anderes wichtig wird, könnte ich meinen Platz verlieren.“
Dann reagiert Ihr Gefühl nicht deshalb so heftig, weil Sie „zu eifersüchtig“ oder irrational sind.
Es versucht möglicherweise, Sie davor zu bewahren, sich noch einmal so zu fühlen wie damals.
Warum Kontrolle kurzfristig beruhigt – und die Eifersucht trotzdem stärker machen kann
Wenn die Eifersucht auftaucht, entsteht oft ein starker Drang, Gewissheit zu bekommen.
Wo war er?
Mit wem hat sie geschrieben?
Warum hat er diese Person angeschaut?
Was lief damals mit der Ex-Partnerin?
Eine Antwort kann für einen Moment beruhigen.
Vielleicht denken Sie:
„Gut. Dann ist ja nichts.“
Doch diese Ruhe hält oft nicht lange an.
Beim nächsten Auslöser beginnt das Gedankenkarussell von vorne. Also wird erneut gefragt, kontrolliert oder nach Hinweisen gesucht.
Und manchmal entsteht daraus ein zusätzlicher Kreislauf:
Sie fragen immer genauer nach. Ihr Partner fühlt sich zunehmend kontrolliert. Um Diskussionen zu vermeiden, erzählt er vielleicht bestimmte Dinge lieber gar nicht mehr.
Wenn Sie später merken, dass Ihnen etwas verschwiegen wurde, scheint sich Ihre Befürchtung zu bestätigen:
„Siehst du. Ich kann ihm doch nicht vertrauen.“
Das Misstrauen wächst – und damit häufig auch der Wunsch nach noch mehr Kontrolle.
So kann Eifersucht ausgerechnet dazu beitragen, dass in einer Beziehung immer weniger Offenheit und Vertrauen entstehen.
Das Problem ist dabei nicht, dass Sie „einfach aufhören müssten zu kontrollieren“.
Denn solange Ihr Gefühl überzeugt ist, dass etwas Wichtiges auf dem Spiel steht, hat die Kontrolle für Sie eine Funktion:
Sie soll Sicherheit herstellen.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur:
„Wie schaffe ich es, weniger zu kontrollieren?“
Sondern:
„Was müsste sich in mir verändern, damit ich diese Kontrolle nicht mehr brauche, um mich sicher zu fühlen?“
Genau dort setzt meine integrative Hypnosetherapie an
In meiner Arbeit geht es nicht darum, Ihnen einfach zu sagen:
„Sie müssen Ihrem Partner mehr vertrauen.“
Das wissen viele meiner Klientinnen und Klienten längst selbst.
Mich interessiert vielmehr:
Warum reagiert Ihr Gefühl trotzdem so stark?
Meine integrative Hypnosetherapie verbindet Hypnose mit Elementen der systemischen Therapie und der kognitiven Verhaltenstherapie.
Hypnose ist dabei nicht die Therapie an sich, sondern ein Werkzeug innerhalb meiner therapeutischen Arbeit. Sie kann helfen, die Aufmerksamkeit stärker nach innen zu richten – auf Gedanken, Gefühle, Erinnerungen und innere Bilder, die im Alltag oft kaum bewusst wahrgenommen werden.
Gemeinsam folgen wir dem Gefühl, das in einer eifersüchtigen Situation entsteht, und schauen, was es Ihnen möglicherweise zeigen möchte.
Dabei geht es nicht darum, Ihre ganze Kindheit aufzuarbeiten oder unbedingt „die eine Ursache“ finden zu müssen.
Entscheidend ist, dass wir herausfinden, was Ihr Gefühl heute noch in Alarm versetzt – und was sich verändern darf, damit dieser Alarm nicht mehr notwendig ist.
Wenn sich dort etwas verändert, erleben viele Klientinnen und Klienten die gleichen Situationen plötzlich ganz anders.
Der Partner geht aus. Jemand anderes zeigt Interesse. Eine Nachricht erscheint auf dem Handy.
Die Situation ist noch dieselbe – aber das alte Gefühl springt nicht mehr in der gleichen Stärke an.
Genau das überprüfen und festigen wir zum Schluss ganz konkret mit Situationen aus Ihrem heutigen Leben.
Nicht nur damit Sie wissen, dass sich etwas verändert hat.
Sondern damit Sie es bereits in der Sitzung erleben können.
Woran Menschen merken, dass sich etwas verändert
Viele Menschen stellen sich vor, weniger eifersüchtig zu sein, bedeute vor allem:
„Ich habe die Eifersucht zwar noch – aber ich kann mich jetzt besser beherrschen.“
Das wäre mir als therapeutisches Ziel zu wenig.
Denn dann müssten Sie sich weiterhin zusammenreissen, nicht nachzufragen, nicht zu kontrollieren und Ihre Gedanken irgendwie im Zaum zu halten.
In meiner Arbeit erlebe ich Veränderung häufig anders.
Klientinnen und Klienten erzählen mir beispielsweise:
„Ich denke einfach gar nicht mehr darüber nach, was mein Partner gerade macht.“
Nicht, weil ihnen der Partner plötzlich gleichgültig geworden ist.
Sondern weil sie nicht mehr ständig überprüfen müssen, ob noch alles in Ordnung ist.
Eine Klientin konnte irgendwann sogar sagen:
„Eigentlich spricht es doch für mich, dass ich einen Partner habe, der auch von anderen bewundert wird.“
Die Situation hatte sich nicht verändert.
Aber ihre Bedeutung hatte sich verändert.
Und manchmal steckt hinter einem sehr kurzen Satz die vielleicht wichtigste Veränderung überhaupt:
„Ich bin jetzt nicht mehr abhängig.“
Nicht im Sinne von: „Ich brauche meinen Partner nicht mehr.“
Sondern:
Meine innere Sicherheit hängt nicht mehr ständig davon ab, was mein Partner tut, wen er anschaut oder wie viel Bestätigung er mir gerade gibt.
Das Ziel meiner Arbeit ist deshalb nicht, dass Ihnen Ihre Beziehung weniger wichtig wird.
Sondern dass Vertrauen wieder möglich wird, ohne dass Sie dafür ständig Gewissheit herstellen müssen.
Vielleicht haben Sie sich auf dieser Seite bereits wiedererkannt
Sie möchten Ihrem Partner vertrauen – und merken trotzdem, wie schnell Sie wieder ins Grübeln, Fragen oder Kontrollieren geraten.
Vielleicht haben Sie sich schon oft vorgenommen:
„Beim nächsten Mal reagiere ich anders.“
Und trotzdem übernimmt irgendwann wieder dieses Gefühl.
Ihre bisherigen Erfahrungen bedeuten nicht, dass mit Ihnen etwas nicht stimmt.
Vielleicht haben Sie bisher vor allem versucht, Ihr Verhalten zu kontrollieren – während das Gefühl dahinter unverändert geblieben ist.
Und genau darin liegt auch Hoffnung.
Denn wenn wir herausfinden, was Ihr Gefühl heute noch so stark reagieren lässt, kann sich möglicherweise mehr verändern als nur Ihr Verhalten.
Vielleicht darf sich Vertrauen irgendwann wieder wie Vertrauen anfühlen – und nicht wie ständige Kontrolle.
Was erwartet Sie in der ersten Sitzung?
Die erste Sitzung beginnt nicht einfach mit Hypnose.
Zunächst nehmen wir uns etwa 20–30 Minuten Zeit für ein kostenloses und unverbindliches Vorgespräch.
Sie erzählen mir, was Sie belastet, in welchen Situationen Ihre Eifersucht besonders stark wird und was Sie sich stattdessen wünschen.
Dabei interessiert mich auch eine wichtige Frage:
Vertrauen Sie Ihrem Partner grundsätzlich – oder gibt es tatsächlich Gründe für Ihr Misstrauen?
Denn eine berechtigte Unsicherheit möchte ich Ihnen nicht „wegtherapieren“.
Ich erkläre Ihnen ausserdem, wie ich arbeite, was Hypnose kann und was nicht – und Sie können alle Fragen stellen, die Ihnen wichtig sind.
Erst danach entscheiden Sie, ob meine Arbeitsweise für Sie passt und ob wir gemeinsam weiterarbeiten möchten.
Wenn wir beginnen, schauen wir nicht nur darauf, was Sie tun, wenn Sie eifersüchtig werden, sondern vor allem darauf, was in diesem Moment in Ihnen passiert.
Welches Gefühl entsteht?
Was macht die Situation für Sie so bedrohlich?
Und kennen Sie dieses Gefühl vielleicht schon aus einem ganz anderen Zusammenhang?
Sie müssen die Antworten darauf übrigens nicht bereits kennen.
Genau dafür ist die Sitzung da.
Mit Hilfe von Hypnose, systemischer Therapie und Elementen der kognitiven Verhaltenstherapie arbeiten wir gemeinsam daran, die Zusammenhänge besser zu verstehen und dort etwas zu verändern, wo die Eifersucht ihre Kraft bekommt.
Zum Schluss schauen wir ganz konkret auf typische Situationen aus Ihrem heutigen Leben:
Ihr Partner geht aus.
Jemand anderes zeigt Interesse.
Sie wissen einmal nicht genau, was gerade passiert.
Und Sie können bereits in der Sitzung erleben, ob und wie sich Ihre Reaktion darauf verändert hat.
Danach besprechen wir gemeinsam, was Sie wahrgenommen haben und ob eine weitere Sitzung sinnvoll ist.
Wie viele Sitzungen brauche ich?
Das kann ich Ihnen natürlich nicht für jeden Einzelfall genau vorhersagen.
Nach meiner Erfahrung ist es bei Eifersucht sinnvoll, sich zunächst auf etwa zwei bis drei Sitzungen einzustellen.
Manche Klientinnen und Klienten merken bereits nach der ersten Sitzung eine deutliche Veränderung. Bei anderen ist es sinnvoll, einzelne Situationen oder Zusammenhänge in einer weiteren Sitzung noch gezielt zu bearbeiten.
Nach jeder Sitzung schauen wir gemeinsam:
Was hat sich bereits verändert?
Welche Situationen fühlen sich anders an?
Wo reagiert Ihr Gefühl möglicherweise noch wie bisher?
Ob eine weitere Sitzung sinnvoll ist, entscheiden wir deshalb immer anhand dessen, was sich bei Ihnen tatsächlich verändert hat.
Es gibt keine Therapiepakete und keine Verpflichtung für weitere Termine.
Mein Ziel ist nicht, Sie möglichst lange zu begleiten. Mein Ziel ist, dass Sie mich möglichst bald nicht mehr brauchen.
Erfahrung hilft, schneller zum entscheidenden Punkt zu kommen
In über 7’000 therapeutischen Sitzungen habe ich sehr unterschiedliche Muster kennengelernt, die dazu beitragen können, dass Menschen trotz besseren Wissens immer wieder in dieselben Gefühle und Reaktionen geraten.
Auch bei Eifersucht zeigt sich dabei immer wieder:
Der sichtbare Auslöser ist nicht zwangsläufig der eigentliche Punkt, an dem wir therapeutisch ansetzen müssen.
Eine Nachricht auf dem Handy, ein Blick oder eine Bemerkung kann die Eifersucht auslösen – entscheidend ist aber oft, warum genau diese Situation für Sie eine so starke Bedeutung bekommt.
Diese Erfahrung hilft mir, schneller zu erkennen, wo es sich lohnt, genauer hinzuschauen.
Das kann uns enorm helfen, gezielter herauszufinden, was Ihre Eifersucht bisher so stark gemacht hat – und Veränderung effizienter zu gestalten.
Erfahrungen ehemaliger Klientinnen und Klienten
Was sich durch therapeutische Arbeit verändern kann, beschreiben manchmal diejenigen am besten, die diesen Weg selbst gegangen sind.
★★★★★
„Besonders beeindruckend war die Arbeit an meiner Eifersucht.“
In dieser Rückmeldung wird beschrieben, dass das Thema lange belastet hatte und sich nach den Sitzungen das Verständnis für die eigenen Gefühle und Muster deutlich verändert habe. Besonders wichtig: Das eigene Leben habe sich danach wieder stärker selbstbestimmt angefühlt.
Anonym · ProvenExpert · Januar 2025
★★★★★
„… und ich fühle mich frei.“
Eine Klientin beschreibt, wie sie über das Fühlen Zugang zu alten Verletzungen fand und bereits während einer Sitzung eine Veränderung erleben konnte. Besonders hervorgehoben werden dabei Vertrauen, Achtsamkeit und die Art der therapeutischen Begleitung.
R. · ProvenExpert · März 2025
★★★★★
„Empathie und Zurückhaltung“
Diese Rückmeldung hebt besonders meinen respektvollen, geduldigen und zurückhaltenden Umgang hervor – etwas, das gerade bei sehr persönlichen Themen eine wichtige Voraussetzung für offene therapeutische Arbeit sein kann.
F. · ProvenExpert · März 2025
4,97 von 5 Sternen
112 Bewertungen auf ProvenExpert und weiteren Bewertungsquellen
Was sagt die Forschung?
Die wissenschaftliche Forschung zur Behandlung ausgeprägter Eifersucht ist bislang noch überschaubar. In einer klinischen Studie mit 30 Betroffenen führte eine kognitive Therapie bei der Mehrheit zu deutlichen Verbesserungen, die auch bei der Nachuntersuchung anhielten. [1]
Die Forschung zeigt ausserdem, dass Hypnose als Ergänzung zur kognitiven Verhaltenstherapie in verschiedenen Anwendungsbereichen einen zusätzlichen Nutzen haben kann. [2]
Das bedeutet jedoch nicht, dass damit meine eigene integrative Arbeitsweise bei Eifersucht wissenschaftlich untersucht oder ihre Wirksamkeit belegt ist.
Die Erfahrungen aus meiner bisherigen Arbeit mit Eifersucht machen mich dennoch sehr zuversichtlich, auch Sie bei Ihrem Anliegen unterstützen zu können.
Quellen
[1] Dolan, M. & Bishay, N. (1996): The effectiveness of cognitive therapy in the treatment of non-psychotic morbid jealousy. British Journal of Psychiatry.
Studie bei PubMed öffnen
[2] Ramondo, N. et al. (2021): Clinical Hypnosis as an Adjunct to Cognitive Behavior Therapy: An Updated Meta-Analysis. International Journal of Clinical and Experimental Hypnosis.
Meta-Analyse bei PubMed öffnen
Über Stefan Meier
Ich bin Stefan Meier, dipl. Hypnosetherapeut ezc. Seit 2012 begleite ich Menschen in meiner Praxis in Rupperswil. In über 7’000 therapeutischen Sitzungen habe ich umfangreiche praktische Erfahrung mit sehr unterschiedlichen emotionalen und verhaltensbezogenen Anliegen gesammelt.
Was kostet die Behandlung?
Die ersten 20–30 Minuten der ersten Sitzung sind kostenlos und unverbindlich.
In diesem Vorgespräch lernen wir uns kennen, besprechen Ihr Anliegen und ich erkläre Ihnen, wie ich arbeite. Erst danach entscheiden Sie, ob Sie die Sitzung fortsetzen möchten.
Die erste therapeutische Sitzung kostet CHF 320.–.
Weitere Sitzungen kosten CHF 220.–.
Nach meiner Erfahrung ist es bei Eifersucht sinnvoll, sich zunächst auf etwa zwei bis drei Sitzungen einzustellen.
Es gibt keine Therapiepakete und keine Verpflichtung für weitere Termine.
Ob eine weitere Sitzung sinnvoll ist, entscheiden wir anhand dessen, was sich bei Ihnen bereits verändert hat.
FAQ
Die häufigsten Fragen zu meiner Arbeit bei Eifersucht
Nein. In der Regel arbeiten wir allein mit Ihrem Erleben.
Denn es geht zunächst nicht darum, herauszufinden, wer in Ihrer Beziehung „recht“ hat oder Ihren Partner davon zu überzeugen, sich anders zu verhalten.
Mich interessiert vielmehr, was in Ihnen passiert, wenn die Eifersucht entsteht – und warum bestimmte Situationen für Sie eine so starke Bedeutung bekommen.
Für diese Arbeit muss Ihr Partner nicht dabei sein.
Und trotzdem kann sich dadurch auch zwischen Ihnen etwas verändern.
Wenn Sie weniger kontrollieren, ausfragen oder ständig nach Sicherheit suchen müssen, verändert sich häufig die ganze Dynamik in der Beziehung. Ihr Partner muss sich weniger rechtfertigen, weniger ausweichen oder Dinge verheimlichen, um Diskussionen zu vermeiden.
So kann auf beiden Seiten wieder mehr Ruhe, Offenheit und Vertrauen entstehen, obwohl nur Sie therapeutisch gearbeitet haben.
Nein. Das müssen Sie nicht. Genau dafür ist die Sitzung da.
Viele Klientinnen und Klienten wissen sehr genau, wann ihre Eifersucht entsteht – aber nicht, warum bestimmte Situationen sie so stark treffen.
Vielleicht merken Sie nur:
„Ich weiss, dass ich überreagiere. Aber ich kann es in diesem Moment trotzdem nicht stoppen.“
Gemeinsam schauen wir darauf, was in diesen Situationen in Ihnen passiert und welchem Gefühl wir dabei begegnen.
Oft zeigen sich dabei Zusammenhänge, die vorher gar nicht bewusst waren.
Sie müssen also weder Ihre Kindheit analysiert haben noch bereits eine Erklärung mitbringen.
Es reicht, wenn Sie bereit sind, neugierig darauf zu schauen, was Ihre Eifersucht Ihnen möglicherweise zeigen möchte.
Dann sollte man das ernst nehmen.
Nicht jede Eifersucht ist unbegründet. Wenn Ihr Partner Sie beispielsweise bereits belogen oder betrogen hat, wäre es wenig hilfreich, Ihre Unsicherheit einfach als „Problem“ wegzutherapieren.
Deshalb interessiert mich zu Beginn immer auch:
Gibt es tatsächlich Gründe für Ihr Misstrauen – oder vertrauen Sie Ihrem Partner grundsätzlich und geraten trotzdem immer wieder in starke Eifersucht?
Diese Unterscheidung ist wichtig.
Denn wenn Ihr Misstrauen auf realen Erfahrungen beruht, geht es zunächst um die Frage, wie Sie damit umgehen möchten.
Wenn Sie Ihrem Partner grundsätzlich vertrauen und Ihr Gefühl trotzdem immer wieder Alarm schlägt, können wir gemeinsam schauen, warum bestimmte Situationen für Sie so bedrohlich werden – und was sich daran verändern lässt.
Wie lange Sie bereits unter Ihrer Eifersucht leiden, sagt nach meiner Erfahrung erstaunlich wenig darüber aus, wie gut sich daran arbeiten lässt.
Ich begleite auch Menschen, die diese Reaktionen seit vielen Jahren oder sogar aus mehreren Beziehungen kennen.
Entscheidender als die Dauer ist häufig, was hinter dem Gefühl steckt und welche Erfahrungen dazu beigetragen haben, dass es heute noch so stark reagiert.
Deshalb würde ich aus einer langjährigen Eifersucht nicht vorschnell schliessen:
„So bin ich eben – daran lässt sich nichts mehr ändern.“
Wenn wir erkennen, was Ihr Gefühl heute noch in Alarm versetzt, können wir genau dort ansetzen.
Das Ziel ist nicht, dass Sie Ihre Eifersucht nach all den Jahren einfach besser kontrollieren. Sondern dass die Situationen, die sie bisher ausgelöst haben, ihre Bedeutung für Sie verändern können.
Auch das begegnet mir in meiner Arbeit. Man spricht dabei manchmal von rückwirkender oder retroaktiver Eifersucht.
Vielleicht möchten Sie immer wieder wissen, was damals war, vergleichen sich mit einer früheren Partnerin oder einem früheren Partner oder stellen Fragen, deren Antworten Sie letztlich doch nicht beruhigen.
Manche schauen immer wieder auf alte Fotos, frühere Nachrichten oder Social-Media-Profile und suchen dort nach Hinweisen, die ihnen Sicherheit geben sollen. Doch häufig passiert das Gegenteil: Je mehr Sie suchen, desto mehr Stoff bekommt die Eifersucht.
Auch hier interessiert mich weniger die Vergangenheit Ihres Partners als die Frage, warum diese Vergangenheit für Ihr Gefühl heute noch so bedrohlich ist.
Genau dort können wir gemeinsam ansetzen.
Das kann ich Ihnen nicht versprechen – und ein gewisses Mass an Eifersucht ist auch nicht grundsätzlich problematisch.
Entscheidend ist vielmehr, wie stark das Gefühl wird und wie sehr es Ihr Denken, Ihr Verhalten und Ihre Beziehung bestimmt.
Mein Ziel ist deshalb nicht, dass Sie niemals wieder einen eifersüchtigen Gedanken haben.
Sondern dass eine Situation, die Sie heute noch in starke Unruhe, Wut oder Kontrollzwang bringt, ihre bisherige Macht über Sie verliert.
Viele Klientinnen und Klienten beschreiben nach der Arbeit genau das:
Sie denken weniger darüber nach. Sie müssen weniger nachfragen. Und Situationen, die früher sofort Alarm ausgelöst haben, fühlen sich plötzlich deutlich unspektakulärer an.
Nicht weil ihnen der Partner weniger bedeutet – sondern weil sie sich innerlich sicherer fühlen.
Ob Eifersucht „krankhaft“ ist, lässt sich nicht allein daran festmachen, dass Sie eifersüchtig sind.
Entscheidend ist vielmehr, wie stark sie Ihr Denken, Ihr Verhalten und Ihre Beziehung bestimmt.
Wenn Sie ständig grübeln, kontrollieren, ausfragen oder kaum noch zur Ruhe kommen, ist Ihr Leidensdruck jedenfalls real – unabhängig davon, welches Etikett man dafür verwendet.
Für meine Arbeit ist deshalb weniger die Bezeichnung entscheidend als die Frage, was Ihre Eifersucht in Ihnen so stark werden lässt – und was sich daran verändern kann.
Eine wichtige Ausnahme sind wahnhafte Formen der Eifersucht. Wenn Sie beispielsweise unumstösslich davon überzeugt sind, dass Ihr Partner Sie betrügt, obwohl dafür keine nachvollziehbaren Hinweise bestehen, kann eine psychiatrische oder psychotherapeutische Abklärung der passendere erste Schritt sein.
Nein.
Weniger Eifersucht bedeutet nicht, dass Sie Warnsignale ignorieren oder Ihrem Partner plötzlich blind vertrauen sollen.
Wenn etwas tatsächlich nicht stimmt, dürfen Sie das weiterhin wahrnehmen, ansprechen und Konsequenzen daraus ziehen.
Der Unterschied liegt woanders:
Sie müssen nicht mehr ständig nach einer Gefahr suchen, wenn eigentlich gar keine da ist.
Sie können Ihrem Partner Freiraum geben, ohne dabei Ihre eigene Sicherheit zu verlieren – und gleichzeitig aufmerksam bleiben, wenn es tatsächlich einen Grund für Misstrauen gibt.
Mein Ziel ist nicht blindes Vertrauen. Sondern Vertrauen, ohne sich selbst dabei aus den Augen zu verlieren.
Ja.
Sie schlafen während der Hypnose nicht und geben auch nicht die Kontrolle an mich ab.
Sie hören, was ich sage, können mit mir sprechen, Fragen beantworten und die Sitzung jederzeit unterbrechen.
Für meine Arbeit ist das sogar wichtig:
Sie sollen den therapeutischen Prozess bewusst miterleben und aktiv mitgestalten können.
Viele Menschen sind deshalb überrascht, wie unspektakulär und vertraut sich Hypnose tatsächlich anfühlt.
Ihre Aufmerksamkeit richtet sich stärker nach innen – auf Gedanken, Gefühle, Erinnerungen und innere Bilder – während Sie weiterhin mitbekommen, was um Sie herum geschieht.
Für die Wirksamkeit meiner integrativen Hypnosetherapie müssen Sie keine besonders tiefe Trance erreichen. Entscheidend ist vielmehr, was Sie während der Sitzung erleben, erkennen und verändern können.
Sie behalten während der gesamten Sitzung die Kontrolle darüber, worauf Sie sich einlassen und was Sie erzählen möchten.
Vielleicht muss Eifersucht nicht länger bestimmen, wie sich Ihre Beziehung anfühlt.
Vielleicht haben Sie schon oft versucht, weniger nachzufragen, weniger zu kontrollieren oder sich einfach mehr zusammenzureissen.
Und vielleicht merken Sie trotzdem immer wieder:
Das Gefühl ist schneller als der Verstand.
Ihre bisherigen Erfahrungen bedeuten nicht, dass Sie „einfach ein eifersüchtiger Mensch“ sind oder dass Sie sich damit abfinden müssen.
Wenn wir gemeinsam herausfinden, was Ihre Eifersucht so stark werden liess, können wir genau dort therapeutisch ansetzen.
Nach meiner Erfahrung kann sich dann nicht nur Ihr Verhalten verändern – sondern auch das Gefühl, das Sie bisher immer wieder in Alarm versetzt hat.
Stellen Sie sich eine Beziehung vor, in der Sie nicht mehr ständig darüber nachdenken müssen, was Ihr Partner gerade tut.
Eine Beziehung, in der Sie nicht mehr kontrollieren, nachfragen oder nach Hinweisen suchen müssen, um sich sicher zu fühlen.
Eine Beziehung, in der Ihr Partner Freiraum haben darf – ohne dass Sie dabei innerlich in Alarm geraten.
Und eine Beziehung, in der wieder mehr Ruhe, Vertrauen und Nähe entstehen können, weil Sie sich selbst sicherer fühlen.
Wenn Sie merken, dass Sie so nicht weitermachen möchten, vereinbaren Sie jetzt einen Termin. Das Vorgespräch ist kostenlos und unverbindlich.
